{"id":494,"date":"2022-06-04T10:44:42","date_gmt":"2022-06-04T10:44:42","guid":{"rendered":"https:\/\/aepalizage.iot-d.de\/?p=494"},"modified":"2026-02-13T11:11:18","modified_gmt":"2026-02-13T11:11:18","slug":"der-garten-eden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aepalizage.iot-d.de\/?p=494","title":{"rendered":"Der Garten Eden"},"content":{"rendered":"\n<p>\u2026 und die R\u00fcckkehr zum Zentrum \u2013 dem Ursprung: Ain<\/p>\n\n\n\n<p>von Anonimo<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schwert aus dem Stein gezogen, zur\u00fcck zur Priesterin der See gegeben, verursacht das Ende der Religionen und somit das Ende des Kampfes um Wahrheit und den Thron. Keinen einzelnen Menschen anzubeten als vielmehr die Einheit von Mond, Sonne und Erde und damit Einheit des Menschen mit der Erde und dieser mit dem Kosmos. Frau, Mann und Kind als Einheit. Diese Transformation in eine sowohl spirituelle als auch geerdete Menschheit wird Gewalt zwar nicht ausl\u00f6schen, aber dennoch eine Harmonie mit sich selbst als auch friedlichere Existenz realisieren. In deren Zentrum nicht l\u00e4nger Tod und Schmerz steht, sondern Geburt, Tod und Wiedergeburt als Einheit \u2013 mit dem Leben selbst als zentralem Mysterium; dessen Zwilling (der Tod) nur aufwiegt und ausgleicht. Wir haben es als Spezies zu \u00fcberwinden aus Angst vor einer verg\u00e4nglichen Existenz, dass wir als sowohl Spezies wie auch Planet nicht ewig existieren werden, unsere Existenz zu verdammen und nach unserem eigenen Untergang zu trachten. Wir haben sowohl das Hier und Jetzt als auch Existenz an sich als ewig zu begreifen. Sowie zu begreifen, dass das Leben auf dieser Erde hier tats\u00e4chlich das Paradies ist; der Garten Eden. Und unsere noch langlebige Existenz in diesem trotz allem Schmerz und aller Schatten zu genie\u00dfen. Denn es k\u00f6nnte keine sch\u00f6nere Existenz geben. Ist die Freude und Sch\u00f6nheit dieser Welt die Freude und Sch\u00f6nheit des g\u00f6ttlichen selbst. Sich selbst zu erfahren. Ebenso haben wir das weibliche wieder gleich dem m\u00e4nnlichen zu verehren \u2013 und zwar als sowohl Jungfrau, Hure als auch Mutter. Ihre Sexualit\u00e4t und auch dunkle Seite ebenso zu verehren wie ihre m\u00fctterliche und helle. Desgleichen mit Hetero-, Homo- und Bisexualit\u00e4t. Alle drei Formen gleicherma\u00dfen zu ehren und respektieren. Gott als eifers\u00fcchtigen Richter und lustfeindlichen Ankl\u00e4ger als Vorstellung zu \u00fcberwinden; sowie die Vorstellung von S\u00fcnde generell. Was nicht hei\u00dft, dass es keine Ehen und bindende Liebe mehr g\u00e4be. Alles bleibt wie es schon immer war; Familien ebenso eine wichtige Grundlage. Doch indem wir Schatten integrieren und Lust nicht l\u00e4nger anfeinden, sondern verehren und verstehen; den Garten Eden als nie verloren gegangen begreifen. Und somit das Erbe dieser Menschheit anzutreten alle bereits entstandenen Kulte und Glauben als Einheit und sich gegenseitige Erg\u00e4nzungen zu begreifen, so wie auch alle Rassen und Kulturen der Menschheit eine Einheit bilden. Alles bereits gewesene als Vorstellung zu nutzen als auch v\u00f6llig neue Vorstellungen zus\u00e4tzlich zu erschaffen, das eine mit dem anderen zu erweitern und bereichern. Alle Religionen sind eins, alle Kulte sind eins, wir sind als Spezies sowie Geist eine Einheit und schon immer spirituell gewesen. Wir lassen uns weder unserer dunklen Seite berauben, noch magischen Praxis. Die Zeit der Messiase und Propheten ist vorbei. Vorbei das Fischezeitalter und damit Zeitalter der Religionen. Entschleiert das h\u00e4\u00dfliche Gesicht von Dogma und Verehrung eines nur m\u00e4nnlichen Gottes, der die Menschheit mit der S\u00fcnde des weiblichen bestraft, fallen die Schleier und damit auch Macht der einflussreichen und reichen, kehren wir als Menschheit zu einer Verehrung von Natur und Dualit\u00e4t als Trinit\u00e4t zur\u00fcck, in welcher jedoch Wissenschaft sowie auch Bewu\u00dftsein von Singularit\u00e4t seinen ganz eigenen Platz beh\u00e4lt. Erkannt, dass wir eigentlich nichts sind und doch jeder von uns alles, k\u00f6nnen wir uns entspannen und unser Leben als gewollte Erfahrung verstehen. K\u00f6nnen wir v\u00f6llig neue Wege gehen, ohne Gleichschaltung und F\u00fchrer, Dogma und Versklavung. Auch wenn alles so bleibt wie es schon immer war, mit allen H\u00f6hen und Tiefen sowie Kontrasten, werden wir dennoch in unserem Leben als Traum erwachen \u2013 und diesen Traum leben, solange uns Zeit gegeben. Und wird das was kommt immer das, was war ein St\u00fcck weit erinnern, einmal erfahrendes f\u00fcr immer seinen Platz im Buch des Lebens behalten, selbst wenn Universen entstehen, bestehen und vergehen \u2013 das, was ist, wird immer das eine Leben bleiben. Leben als sich selbst bewusste Einheit, die niemals endet. Existenz, die gleichzeitig Nicht-Existenz umfa\u00dft. Sich stets wandelnde Lebensformen, die dennch stets das Bewusstsein des Kosmos seiner selbst repr\u00e4sentieren. Vom Drachen zum Wassermann und dem Wassermann in die Sterne. An die Menschheit trotz aller Schatten zu glauben und sie als g\u00f6ttlich zu begreifen, jedoch nicht von ihrer Umwelt getrennt, sondern ein Teil von ihr, eins mit der Natur und allem in ihr. Eins mit der Vergangenheit wie auch Zukunft. Eins mit dem finstersten Schatten sowie strahlendstem Licht. Als Kinder des Komos im Garten Eden \u2013 sich selbst als Leben in diesem zu entfalten. Sich seine Schw\u00e4chen zu vergeben und Verantwortung zu tragen, das Leben und dessen Mysterien in unz\u00e4hligen Kulten zu zelebrieren; das Leben als nie endenes M\u00e4rchen zu ertragen und trotz allem Schmerz zu genie\u00dfen, zu erschaffen und zerst\u00f6ren, geb\u00e4hren und sterben, sich zu irren wie zu erkennen. Und die Schatzkammern dessen Palastes zu erschlie\u00dfen, inklusive aller Irrwege die blenden. Inklusive Feindschaft, Konflikt sowie dem Entstehen lassen und St\u00fcrzen. Nicht l\u00e4nger das dunkle auszuschlie\u00dfen, sondern integrieren, auf dass sich Licht und Schatten bewusst gegenseitig befruchten und wir durch H\u00f6llen gehen um Himmel zu genie\u00dfen. Unsere Angst vor uns selbst zu \u00fcberwinden, um in ein allumfassendes Bewusstsein hineinzuwachsen. Und trotz Erkenntnis als Menschheit bereits begangener Fehler und Irrt\u00fcmer neue Formen des nicht Glaubens, aber dennoch der Vorstellungen in Form von M\u00e4rchen, Mythologien und magischen Systemen zu entwickeln, um die Flamme der Selbsterkenntnis neu zu entfachen und bekleiden. Eine Zukunft einer rein materialistisch, rationalen Menschheit ist nicht denkbar, Spiritualit\u00e4t ein nicht wegzudenkendes Bed\u00fcrfnis sowie Teil von ihr. Doch m\u00f6gen die vielen, unterschiedlichen Vorstellungen und Kulte sich gegenseitig inspirieren und erg\u00e4nzen, wir niemals nach einem einheitlichen Glauben streben. Denn letztendlich lebt die Magie und Mystik eines jeden Menschen in ihm selbst und sind Systeme, Pantheone und Paradigmen nur Werkzeuge, sie im eigenen Bezug zu nutzen und sich in oder auch au\u00dferhalb von ihnen zu entfalten. Wie William Blake einst sagte: \u201eAlles, was geglaubt werden kann, ist wahr.\u201c Vorstellungen unser Bewusstsein, Materie unsere Grundlage. Schmerz und Freude die Basis allen Lebens. Sein und Nicht-Sein eine Einheit des ewigen Werdens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-foreground-color has-text-color\">\u00b0<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-layout-1 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button has-custom-font-size has-small-font-size\"><a class=\"wp-block-button__link has-foreground-background-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/aepalizage.iot-d.de\/?page_id=380\" style=\"border-width:1px;padding-top:8px;padding-right:8px;padding-bottom:8px;padding-left:8px\">zur\u00fcck zu den Artikeln<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 und die R\u00fcckkehr zum Zentrum \u2013 dem Ursprung: Ain von Anonimo Das Schwert aus dem Stein gezogen, zur\u00fcck zur Priesterin der See gegeben, verursacht das Ende der Religionen und somit das Ende des Kampfes um Wahrheit und den Thron. 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