Lila-Türkise Erfolgsmagie


von Frater Rätselhafter Pinguin

Diese Methode ist eine Alternative zu Willensätzen und Sigillen in der Erfolgsmagie. Beide sind ja direkt oder indirekt verbale Techniken zur Programmierung des Unbewußten sowie des Weltgeistes. Die hier vorgestellte Methode könnte man als bildhaft beschreiben, oder vielleicht exakter als inkludierende Sequenz. Inkludierend, weil alle Begleitumstände, also Emotionen, Empfindungen usw. mit eingeschlossen werden.

Je nachdem, wie man gestrickt ist, mag eine verbale oder eine bildhafte Programierung wirkungsvoller sein. Dies muß man eben für sich selbst herausfinden.

Doch es gibt Dinge, die sich nicht mit kurzen prägnanten Worten ausdrücken lassen. Die Sache mit den Willensätzen – und mit den Sigillen oder Kraftworten, die aus Willenssätzen hergeleitet sind – ist ja, daß sie prägnant und kurz sein sollten und dennoch unerwünschte Nebenwirkungen möglichst ausschließen sollten. Es kann vorkommen, daß das, was man will, sich nicht mittels einer kurzen, prägnanten und unmißverständlichen Formulierung auf den Punkt bringen lässt. Doch die Grenzen der Sprache sollten nicht die Grenzen des Verlangens sein. Es kann auch geschehen, daß das, was man vermeinte zu wollen, nicht das war, was man wirklich wollte weil man es nicht wirklich gründlich reflektiert hat.

Die hier vorgestellte Form der Erfogsmagie, bietet die Möglichkeit, diesen Klärungsprozess im Rahmen der Arbeit selbst zu vollziehen. Die Methode besteht ganz einfach darin, eine Gesamtsituation zu sehen/zu kreiiren/zu empfinden, in der man sein will. Inklusive aller damit einhergehenden äußeren Umständen, Gefühls- und Bewußtseinszuständen usw. Dieses Bild kann durchaus mehrere Ebenen umfassen und nur die eigene Vorstellungsfähigkeit setzt Grenzen. D.h. am Ende muß dieses Bild stimmig sein, es darf nicht verwischen und sollte nicht so komplex sein, daß man all seine Ebenen und Wechselwirkungen, nicht mehr überblicken kann. Es mag sich in vielen Fällen, auch eher um eine Sequenz handeln – wie ein kurzer, sich mit geringfügigen Variationen wiederholender Videoclip, der solange variiert, bis die endgültige Version gefunden ist. Diese Methode ist an sich nicht neu, dazu ist sie zu naheliegend.. Es existiert sogar bereits eine banalisierte dieser Methode, die in den unsäglichen <Secret> Büchern nachzulesen ist. Neu ist Kombination dieser Methode mit Lila und türkiser Farbenmagie.

Durch eine Reihe von Experimenten und Ritualen wurden die magischen Bedeutungen und Verwendungsmöglichkeiten der Farben Lila und Türkis näher bestimmt. Ein Grund, sich gerade auf diese beiden Farben zu stürzen, war der Umstand, daß beide im Regenbogenspekrum vorkommen und es somit schade wäre, wenn sie einfach ignoriert würden.

Lila steht für Wünsche, Illusionen, Möglichkeiten, Potentiale, für all das, was Vorstellbar aber (noch) nicht manifest ist. Für das, was sich vielleicht niemals, vielleicht in einem anderen Strahl des Multiversums, vielleicht in diesem Strahl manifestieren wird. Was Vorstellbar ist, ist auch möglich. Alles was wir wünschen, begehren, nach dem ein Verlangen brennt oder was wir ganz nett fänden – was aber gleichzeitig im Augenblick nicht manifest ist, ist Lila. Auch der Wusch / das Verlangen nach einem Erwachen aus dem Traum der Illusionen ist Lila – solange es eben ein Wunsch, ein Verlangen ist.

Türkis steht für Entstehen, Werden, ins Dasein gelangen, Neuanfang, dem Übergang vom Potentiellen ins Manifeste. Türkise Magie ist also die Magie des Werdens, des ins Dasein, in die Manifestation bringen. Insofern ist Türkis eigentlich keine Primäre Form der Magie – wie die klassischen 8 Strahlen der Chaossphäre – sondern beschreibt einen Vorgang, der den meisten Formen der Magie implizit ist.

Ähnliches gilt für Lila, da es sowohl ein Reservoir, wie auch eine Eigenheit des Bewußtsein beschreibt, auf die sich viele Arten der Magie implizit beziehen. Diese impliziten Elemente wurden gewissermaßen extrahiert und kommen hier in Reinform zum Einsatz.

Kurz gesagt :

Lila-Türkise Magie kann eingesetzt werden, um Elemente aus der Potentialität in die Manifestation zu überführen. Was bei der Erfolgsmagie ja auf die eine oder andere Weise stets geschieht.

ABLAUF

Zunächst ruft man sich ins Bewußtsein, was man erreichen möchte. Es folgt eine Reise ins Türkis :

Vorbereitung – der Impulspunkt

Diese Übung ist eine allgemeine Technik, die auch in anderen Zusammenhängen eingesetzt werden kann. Gerade für Reisen in Welten, für die es noch keine spezifischen Zugangs- und Öffnungstechniken gibt, eignet sie sich aufgrund ihrer Einfachheit und ihres universellen Charakters.

Schritt 1

Man bewegt sich Raum und jeder Bewegung geht eine bewusste Entscheidung voraus, diese Bewegung in dieser Form auszuführen. Man entscheidet sich also z.B. den rechten Fuß nach vorne zu setzten und zwar auf eine bestimmte Art und Weise. Im Zuge der Übung wird man feststellen, daß dies recht schwierig ist, da bei den meisten Bewegungen auch Muskeln und Sehnen bewegt werden, an die man gar nicht gedacht hatte und folglich auch nicht entschieden hatte diese zu bewegen. Die Bewegungen sind also achtsam auszuführen und man sollte möglichst genau beobachten, was wirklich alles bewegt wird. So können die nächsten Bewegungen genauer festgelegt und vor-Empfunden werden. Schritt 2

Man entscheidet sich eine bestimmte einfache Bewegung (z.B. das heben des linken Armes) durchzuführen und führt diese dann keine kurze Zeit nach der Entscheidung aus. Dabei wird die Aufmerksamkeit darauf gerichtet, von welchem Punkt im Körper (oder auch außerhalb des Körpers) der Impuls ausgeht, diese Bewegung dann auch tatsächlich auszuführen. Bewußt entschieden hatte man sich ja bereits zuvor – es geht darum, woher der Impuls für die wirkliche Ausführung der Bewegung kommt. Für gewöhnlich werden solche Dinge unbewusst entschieden, oder Entscheidung und Aktion sind eins. Durch die Trennung von Entscheidung und Bewegung, ist es leichter, dem Impuls auf die Spur zu kommen.

Schritt 3

Einfach locker im Raum umhergehen, sich bewegen ohne irgendetwas zu entscheiden oder zu beobachten Diese Schritte werden mehrmals wiederholt. Es empfielt sich, diese Übung immer unmittelbar vor einer Arbeit in der mit dem Impulspunkt gearbeitet wird, durchzuführen. Denn dieser kann seine Position auch wechseln und ein paar Stunden später an anderer Stelle lokalisiert werden. Erfahrungsgemäß kann man aber davon ausgehen, das er sich meistens zumindest ein paar Stunden lang an derselben Stelle befindet.

Reise ins Türkis

Man liegt in bequemer Haltung auf dem Boden und stellt sich vor, durch eine endlos lange Röhre zu fallen oder zu aufzusteigen – oben/unten spielt hier keine Rolle. Nach einer gewissen Zeit wird man sich seines Impulspunktes bewusst und färbt diesen Türkis ein. Man folgt dem ersten Impuls der aus der Röhre hinausführt und reist in eine türkise Welt. Dort lässt man sich einfach treiben und erkundet diese Welt… Allerdings mit dem Hintergedanken, dort ein Symbol zu finden, mit dem Türkis aktiviert werden kann. Der Einfachheit halber kann auch ein einmal gefundenes Symbol einfach in dieser Welt aufgeladen werden. Dieses Symbol wird nicht nur mit der Farbe Türkis, sondern auch mit dem Empfinden verlinkt, das diese Welt hervorruft. (mit dem „Türkis-Gefühl“) Ist dies geschehenen kehrt man zurück. Nach einiger Übung kann man auf die Reise ins Türkis auch verzichten und nur noch mit dem Türkis-Symbol arbeiten.

Lila

Man sitzt oder liegt in bequemer Haltung und visualisiert in der Mitte des Raumes, ein Gefäß, aus dem ein Lila Nebel entsteigt, bis der gesamte Raum und dann der gesamte Vorstellungsbereich mit diesem lila Nebel ausgefüllt ist. Dann beginnt man in diesem Nebel zu reisen und läßt Bilder Sequenzen entstehen, die mit dem, was erreicht werden soll, assoziiert werden. Dies geht zunächst tastend vonstatten, Bilder und Sequenzen bleiben solange im Fluß, bis ein Punkt erreicht ist, an dem sie stimmig erscheinen. Dann können sie, soweit dies angebracht hat, konkretisiert, vertieft und fixiert werden. Wenn es um ein Bild handelt, sollte eine stabile Visualisation dieses Bildes und all seinen Ebenen aufrechterhalten werden, bei einer Sequenz, sollte diese sich nun unverändert wiederholen. Ist dies erreicht, visualisiert man das Türkis-Symbol in dieses Bild/diese Sequenz, und es verfärbt sich von Lila in Türkis, während das Lila außerhalbt des Bild/Sequenzbereiches verblast und schließlich völlig ausgeblendet wird. Einige Momente lang, füllt das Bild/ die Sequenz in leuchtendem Türkis das gesamte Bewußtsein aus, dann leert man den Vorstellungsraum indem man z.B: eine leere weiße Fläche visualsiert und öffnet dann die Augen.

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